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 Als GRUNDSATZ gilt eigentlich: Wer sich wohl fühlt, HAT das richtige Gewicht!
Doch mit eben diesem Wohlfühlen ist es so eine Sache. Wenn die Waage mal wieder ein paar Kilos zu viel anzeigt, die Lieblings-Jeans nicht mehr passt, oder gar ein vermeintlich zu wohlgenährtes Spiegelbild entgegenwinkt -  kommt man schon ins Grübeln...

Es gibt ein paar Formeln, mit denen man sein Optimalgewicht, gemessen an der Körpergrösse, errechnen kann.
Lange Zeit galt der so genannte BROCA-INDEX als Mass aller Dinge: Die Körpergrösse in Zentimetern minus 100.  Minus zehn Prozent galt bei Männern als Ideal-, bei Frauen als Normalgewicht.
Später wurde der Body-Mass-Index (BMI) eingeführt. Dabei teilt man sein Körpergewicht durch die Körpergrösse zum Quadrat. Liegt der Wert, der dabei herauskommt, unter 20 oder über 25, hat man NICHT sein "optimales" Gewicht.
Viele Rechner dazu gibt es im Internet.

Oft kommt es vor allem bei der "holden Weiblichkeit" vor, dass beide Formeln ein "ideales Gewicht" ergeben - die Figur aber trotzdem nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Häufig ist hier "schlicht" der Körperfettanteil zu hoch.
Unkontrollierte Diäten und dergleichen helfen dann oftmals überhaupt nichts! In diesem Falle ist Bewegung - also kontinuierlicher Muskelaufbau angesagt! 
Ebenso erste Wahl, kann sogenannte "aerobe Bewegung" - also Sport eher sehr moderat ausgeführt sein. Siehe auch:
http://www.wellness-guides.de/seiten/sport/aerob.html

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Ursache für ein optimales Gewicht in einer vernünftigen Lebensweise sowie in unserer Ernährung liegt.
Hört sich relativ unspektakulär an!
Doch durch das beherzigen ein paar weniger Grundregeln lässt sich - sofern keine Erkrankung oder Störung vorliegt - das optimale Gewicht "relativ leicht" erreichen und halten.
Naja, Ein wenig Disziplin braucht es aber schon!

Nun, die vernünftige Lebensweise, definiert jeder für sich selbst...
Dringend ans Herz gelegt, gehören dennoch: - Ausreichender Schlaf, - Genügend Bewegung an der frischen Luft, - Ein ausgewogenes Arbeit-/Freizeitverhältnis, - Zeitinseln für sich selbst, - ein Mittelmass an Sport...

Gesunde Ernährung:
Dass man mit Fertigfood, Cola, Hamburgern und Co. auf Dauer weder glücklich noch gesund bzw. normal - oder gar idealgewichtig werden kann, ist jedem klar :-)
Und doch lässt man sich immer wieder zu kleinen Sünden hinreissen. Ist auch nicht weiters schlimm, wenn es "kleine Sünden" bleiben - welche wirklich selten vorkommen!

Hauptcredo im Alltag ist dann auf jeden Fall eine "frische Ernährung". Will heissen: knackiges, frisches Obst und Salate der Saison - sowie frisches Gemüse nach Lust und Laune.

Die von uns aufgenommene Energie setzt sich idealerweise  aus ca. 55 % Kohlenhydrate, ca. 25 % Fett - und ca. 20 % Eiweiss zusammen.
Dazu - und dies ist einer der wichtigsten Faktoren - kommt das richtige Trinken und die richtige Trinkmenge!  Für Gesundheit und Wohlbefinden optimal sind ca. 2 Liter frisches, reines Wasser pro Tag.
Neben all diesen (an sich weitläufig bekannten) "normalen Gewichtsfestmachern", gibt es natürlich auch einige spezielle Tips zur Gewichtsreduktion. Einige davon zeichen sich durch eine tatsächlich enorme Wirksamkeit aus!

An dieser Stelle, werden wir einige davon näher kennenlernen:

Abnehmen mit TOPINAMBUR

Allem voran: Topinambur erhält man nicht überall - am ehesten in gut sortierten Obst- und Gemüseabteilungen oder im Bioladen. Saison ist je nach Region Oktober bis Mai.

Topinambur (Helianthus tuberosis) ist eine Sonnenblumenart, die ursprünglich aus Amerika stammt. Die süsslich/nussig schmeckenden Knollen waren im 19. Jahrhundert in Europa ein wichtiges Nahrungsmittel. Topinambur kann wie eine Kartoffel zubereitet werden, enthält aber bei einem vergleichbaren Eiweissgehalt nur halb so viele Kalorien - und sättigt dennoch sehr stark. Sehr gut schmeckt die Knolle auch roh im Salat oder "gescheibelt" zu Knäckebrot und dergleichen. Gut waschen - am besten abbürsten!

Topinambur ist eine wichtige Quelle für INULIN (nicht Insulin), das einen Anteil von bis zu 16 % an der Knolle haben kann. Inulin ist ein Mehrfachzucker (Polysaccharid), der normalerweise von dem Körper nicht verwertet werden kann und zu den wasserlöslichen Ballaststoffen zählt.
Inulin erzeugt als Ballaststoff ein Sättigungsgefühl, da es sehr stark aufquillt.
Als unverdauliches Kohlenhydrat erreicht Inulin zu 95 % den Dickdarm, da der Menschen kein Enzym besitzt, um es abzubauen. Der übrige Teil des Inulins wird im Magen von Säuren und Enzymen in für Diabetiker verträglichen Fruchtzucker aufgespaltet. Dabei wird kein körpereigenes Insulin benötigt. Daher kommt auch der Name "Diabetikerkartoffel" für die Topinambur-Pflanze. Erst im Enddarm wird Inulin von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut.
Inulin wirkt "prebiotisch", das heisst, es unterstützt die gesunde Darmflora.

Eine, vor allem Anfangs-Nebenwirkung von grösseren Mengen Topinambur,  können Blähungen sein. Die Topinambur-Knolle ist eine interessante und relativ kalorienarme Ergänzung des Speiseplans und kann bei sinnvollem Einsatz zur Gewichtsreduktion führen!
Sinnvoller Einsatz will heissen: Geringe Mengen - 2-3 Knollen jeden Tag "einbauen", - zusätzlich 2-3 mal wöchentlich eine andere Kohlenhydratmahlzeit durch Topinambur ersetzen!

Sinnvoll ist es zudem, Kohlenhydrat-überwiegende und fettreiche Mahlzeiten nicht auf den Abend zu legen! 
 
Abnehmen mit der KOHLSUPPE  ...Darüber mehr im nächsten Beitrag ;-)

Bis dahin -
bleiben Sie gesund und geniessen Sie die Winterzeit...