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Von Vitaminen, Nahrungsergänzungen „Mandarinen“ und co...

Ja, ganz bestimmt ist es sinnvoll, bei eindeutigen Mangelerscheinungen auf gewisse Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen.
Jedoch schon bei der Frage auf welche genau - wird es schwierig!
Nicht empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich den Küchenschrank ziel- und wahllos mit etwelchen Präparaten vollzustopfen - nur weil die beste Freundin dies und der flüchtig Bekannte gerade das Mittel nimmt, oder weil die Werbung verspricht, „blabla“ helfe gegen Orangenhaut oder bei Haarausfall etc.!

Einen gewissen „Sachverstand und „Tiefblick“ würde ich meinen, sollte man sich sicherlich aneignen, bevor man mit seiner Gesundheit wild „darauflosexperimentiert“. Das Motto, möglichst viel und am besten von allem etwas, ist hier ganz bestimmt die falsche Taktik!

Nun, Vitamine so sagt man, schaden ja nie und sind gesund!(?)
Vitamine verhelfen zu Lebensfreude, zu besserer Sehkraft, sie stärken die Darmflora, helfen gegen das prämenstruelle Syndrom und gegen die Reisekrankheit!
Vieles mehr liesse sich hier auflisten!
Natürlich helfen Vitamine für dies und gegen das...
Und natürlich macht es Sinn, bei einer erkannten Hypovitaminose, eine hochdosierte Vitamingabe therapeutisch während einer klar definierten Zeitspanne einzusetzen - oder niedrigdosierte Multivitaminpräparate so quasi zur Vorbeugung oder gegen das „schlechte Gewissen“ wegen der 4 Hamburger und der 5 Liter Cola in dieser Woche einzunehmen.

Aber WANN macht WAS wirklich Sinn? Und WARUM macht WAS  überhaupt WANN Sinn?
Und nochmals "überhaupt" - was hat es mit dieser Mandarine (im Titel) auf sich...

OK! Grundsätzlich ist auch hier - wie meistens im Leben, weniger oft MEHR!
Und dies auf der ganzen Ebene.
Niedrig dosierte Vitaminpräparate sind OK - für alles andere sollte ein gewisses Fachwissen oder jemand der es hat, zur Verfügung stehen!
Weniger Hamburger und Cola wären auch OK...  Ach ja, und das schlechte Gewissen ist genau das, was es aussagt: Nämlich eben NICHT gut - sonder SCHLECHT! Jedenfalls bezüglich unseres Essverhaltens...

Auf den Hamburger möchte ich hier überhaupt nicht eingehen. Auf’s Cola lediglich am Rande... Zu einer Mahlzeit getrunken, „raubt“ uns der darin vorhandene Zucker einen sehr grossen Teil der Vitamine und Mineralstoffe der zu uns genommenen Nahrung.
Dies gilt übrigens für ALLE „Zucker“-Getränke!
Will heissen, selbst die vitaminreichste und gesündeste Kost, versorgt unseren Körper nur noch mit eingeschränkten oder gar marginalen Vitamin- und Mineralstoffmengen.
FAZIT: Mangelnde Vitamin- und Mineralstoffversorgung des Körpers führt unweigerlich zu Krankheiten!

Und nun zur Mandarine...
...an sich ein sehr empfehlenswertes und gesundes Lebensmittel. Wäre da nur nicht (unter vielen anderen Fungiziden und Pestziden) das
Imazalil
Die Schale eines grossen Teil’s der in unseren Breitengraden verzehrten Mandarinen (ebenso diverser Zitrusfrüchte) (übrigens auch Kartoffeln und anderer Nahrungsmittel) wird mit diesem hochtoxischen Fungizid gespritz und/oder gewachst.
Das heisst: Wenn Sie sich nach dem Schälen der Mandarine (etc.) -vor dem essen- nicht gründlichst die Hände waschen, vergiften Sie sich selbst!
 
Glauben Sie mir, dies ist noch nicht einmal die Spitze des Eisberges! 
Es ist höchstens der Husten einer Fliege auf der Spitze des Eisberges!

NOCHMALS FAZIT:
Wenn wir uns selbst mit dem, was wir an Getränken und Nahrung zu uns nehmen, nicht vieler Vitamine und Mineralstoffe berauben - sowie mit der gedankenlosen, unkritischen Auswahl unserer Lebensmittel unsere Gesundheit ernsthaft gefährden würden, bräuchten wir definitiv wesentlich weniger Nahrungsergänzungen und Vitaminpräparate - welche dann „falsch“ eingestezt, wiederum erneut unsere Gesundheit gefährden!

Ich denke, SIE sehen klar und absolut genau worauf ich hinaus will! ODER?

Im Zweifelsfall freut uns IHR Mail!

Wer sich eingehend darüber informieren möchte, womit wir uns zu einem grossen Teil ernähren - dem sei das Buch „Die Kalorienlüge“ von Hans-Ulrich Grimm auf’s wärmste empfohlen. Kostenpunkt Fr. 35.— im Buchhandel , aber auch bei uns erhältlich!

Produkt-Beschreibung zu: Die Kalorienlüge
Einige Themen:
- Die unheimlichen Dickmacher aus dem Supermarkt.
- Wie unser Gehirn das Gewicht reguliert
- und wie es durch Chemie in der Nahrung manipuliert wird.
- Geschmacksverstärker, Aromen, Giftrückstände und ihre falschen Signale.
- Plastikhormone in Babygläschen und ihre Folgen fürs Kind.
- Alles über Schlankmacher und Fettkiller.


So, und nun machen wir einen Riesenschwenker zu den bevorstehenden, dunklen und kalten Winterwochen…
…wo die Tage immer kürzer und das Wetter immer „unfreundlicher“ wird.
 An ebendiesen „trostlosen“, nasskalten Tagen, ist die eigene Laune oft passend - grau in grau zur Umwelt!

Wie kommt das:

Durch die reduzierte Sonneneinstrahlung und den damit verbundenen Lichtmangel produziert der menschliche Körper  weniger „Stimmungshormone“ und schüttet somit auch weniger vom „Glückshormon“ Serotonin aus.
Gleichzeitig wird durch die Dunkelheit vermehrt Melantonin produziert.
Exakt jenes Hormon, welches fürs „müdewerden“ zuständig ist.

Doch wenn dies auch aus medizinischer Sicht ein Faktum ist, besteht noch lange kein Grund sich seinem Schicksal schutzlos hingeben zu müssen.

Was hilft:

1. Tageslicht ist die beste Therapie gegen die „Winterdepression“! Denn wenn auch der Himmel grauverhangen ist, umgibt Sie in der frischen Luft ein vielfaches des bioaktiven Lichtes, welches in Wohnräumen vorherrscht - und Bewegung werden Ihnen zusätzlich gut tun!

2. Treiben Sie Sport. Ob Gymnastik im Wohnzimmer, Skifahren in den Bergen oder Schlittschuhlaufen im Eisstadion. Aktivität wirkt stets anregend. Wenn möglich 2/3 davon draussen!

3. Essen Sie sich winterfit! Eine ausgewogene Kost, mit viel frischem, saisonalem Obst und Gemüse, wird sich positiv auf Ihren Hormonhaushalt auswirken.

Doch was tun, wenn es gar nicht Sie, sondern Ihren Partner, Ihren Arbeitskollegen oder Ihr Kind betrifft?
Auf alle Fälle sollten Sie die Winterdepression bei Ihrem Gegenüber nicht herunterspielen.
Denn dies würde die Situation für die verstimmte Person lediglich verschlimmern.

Geben Sie besser durch Eigeninitiative etwas von Ihrem Elan und Ihrer Vitalität ab.
Schlagen Sie einen Ausflug in die Umgebung vor, pressen Sie Orangen aus (waschen Sie sich aber nachher die Hände – siehe oben), entfachen Sie eine Duftkerze mit anregenden ätherischen Ölen, und/oder zaubern Sie etwas Feines (mit vielen bunten Gemüsen) auf den Tisch.

So erhält auch der trostloseste Wintertag ein wenig Licht, Freude und Wärme...

…apropoz Wärme:

Die grosse Stunde des Ingwer schlägt regelmässig um die Weihnachtszeit!

Dann wird er zu Ingwerbrot, heissem Punsch oder allerlei Guetzli verarbeitet.
In der kalten Jahreszeit wärmt Ingwertee den Magen und lindert die lästigen Beschwerden, bei Erkältungen!
Zudem (und dies ist leider kaum bekannt) ist Ingwer ein exzellentes Schmerzmittel und hilft ausserdem bei Verdauungsbeschwerden sowie Übelkeit.
Viele dieser Wirkungen sind mittlerweile auch in wissenschaftlichen Studien belegt.

Ingwer statt Schmerzmittel

Das Gewürz wird aus dem Wurzelstock einer schilfartigen Staudenpflanze (Zingiber officinale) gewonnen.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südasien, wird heute aber in allen tropischen Gebieten angebaut.
In diesen Ländern hat Ingwer nicht nur einen festen Platz in der einheimischen Küche, sondern auch als Heilmittel in der traditionellen Medizin.
In der ayurvedischen und der chinesischen Medizin wird die Ingwerwurzel beispielsweise zur Behandlung von Migräne verwendet.

Zu guter letzt...
...ein feines Rezept für einen wärmenden INGWERTEE:


Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Ingwerscheiben ein wenig Zimtstange, einige "Nägeli" mit ½ l Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und bei geringer Hitze etwa 20 Min. ziehen lassen.
Eine kleine Mandarine mit Hilfe einer Zitruspresse entsaften und den heißen Ingwertee mit Mandarinensaft verfeinern.
Zum Schluss den Tee durch ein feines Sieb passieren und das wohltuende Getränk servieren!
"zum Wohl"...